Verifizierungssoftware Genuine-ID setzt neue Maßstäbe bei Performance und Face Matching

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Jena, 02.03.2026 – jenID, Anbieter für Identitätsprüfungen sowie Alters- und Dokumentenverifizierung, veröffentlicht ein umfassendes Update seiner Prüfsoftware Genuine-ID. Im Fokus stehen eine deutliche Leistungssteigerung, ein hoch performantes Gesichtserkennungsverfahren sowie neue Einsatzmöglichkeiten für moderne IT- und Cloud-Umgebungen.

Mit der aktuellen Version adressiert das auf die Prüfung von Legitimationsdokumenten – wie bspw. Reisepässen, Führerscheinen sowie Urkunden spezialisierte Unternehmen gezielt die Anforderungen von Banken, FinTechs, Telekommunikationsanbietern, Mobility- und Plattformbetreibern, die auf schnelle, zuverlässige und skalierbare Prüfungen von Ausweisdokumenten angewiesen sind.

Mehr Geschwindigkeit bei gleichbleibend hoher Prüfqualität durch KI-Modelle

Ein zentrales Ziel der Version war die Beschleunigung der Prüfprozesse. KI-Modelle arbeiten nun ressourcenschonender und schneller – ohne Abstriche bei der Erkennungsqualität.

Auch die OCR (optische Zeichenerkennungsrate) wurde weiter verbessert und liegt jetzt bei bis zu 97,2 Prozent. Zusätzlich können mehrere Dokumente parallel verarbeitet werden, was die Gesamtbearbeitungszeit bei hohem Aufkommen – wie zum Beispiel bei Autovermietungen, spürbar reduziert.

Gleichzeitig wurde die Bildverarbeitung robuster gestaltet: Selbst gedrehte, hochformatige oder sehr hochauflösende Bilder bis 750 DPI lassen sich zuverlässig prüfen.

Selbst entwickeltes Face Matching als strategischer Schritt

Ein Highlight ist das neue hoch performante Face-Matching-Verfahren. Erstmals kommt keine Drittanbieter-Lösung mehr zum Einsatz.

Der neue Algorithmus basiert auf einer modernen Architektur und liefert eine signifikant verbesserte Vergleichsqualität bei gleichzeitig hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit. Für Anwender bedeutet das mehr Unabhängigkeit, geringere Integrationskomplexität und eine konsistente Systemarchitektur aus einer Hand.

Volle Linux-Unterstützung und neue REST-API für flexible Integrationen

Mit dem Release führt das Unternehmen erstmals eine REST-basierte Schnittstelle für Genuine-ID LAB SDK ein. Die neue API erleichtert die Anbindung an bestehende IT-Systeme und Cloud-Umgebungen erheblich.

Eine integrierte Dokumentation unterstützt Entwickler bei der schnellen Implementierung. Die Bereitstellung erfolgt über ein Docker-Image, das bereits in einer Beta-Phase erfolgreich im Kundeneinsatz getestet wurde.

Erstmals wird zudem eine vollständige Linux-Unterstützung auf Intel x64-Plattformen angeboten – ein wichtiger Schritt für Unternehmen mit modernen Server- und Cloud-Infrastrukturen.

Erweiterte Dokumentenunterstützung sowie höhere Sicherheit und Stabilität

Das Release erweitert die Datenextraktion, etwa für deutsche Geburtsurkunden, bei denen nun zusätzliche Informationen wie Geburtsort, Ausstellungsdatum und ausstellende Behörde erfasst werden können. Zudem stehen neue Templates für US-Führerscheine bereit, während bestehende Dokumenttypen weiter optimiert wurden.

Parallel dazu erhöhen neu trainierte Verfahren zur Manipulations- und Unterschriftserkennung die Sicherheit. Weitere Optimierungen verbessern die Stabilität und reduzieren den Speicherbedarf – insbesondere bei der Verarbeitung großer oder hochauflösender Dokumente.

Zukunftssichere Plattform für digitale Identitätsprüfung

Mit dem aktuellen Release entwickelt jenID seine Prüfsoftware konsequent weiter – hin zu einer leistungsfähigen, flexibel integrierbaren Plattform für digitale Identitäts- und Dokumentenprüfungen. Unternehmen profitieren von schnelleren Prozessen, einer vereinfachten Integration und einer Lösung, die Performance, Sicherheit und Skalierbarkeit vereint.

„Mit unserem neuen Release gehen wir einen entscheidenden Schritt in Richtung technologischer Unabhängigkeit und Zukunftssicherheit. Das vollständig eigenentwickelte Face-Matching-Verfahren bei Dokumenten ermöglicht uns maximale Kontrolle über Qualität, Performance und Weiterentwicklung – ohne Abhängigkeit von Drittanbietern. Gleichzeitig schaffen wir mit der neuen Linux-basierten Bereitstellung inklusive moderner REST-Schnittstelle die Grundlage für eine besonders flexible und skalierbare Integration in bestehende IT- und Cloud-Architekturen“, fasst Michael Weisbach, CEO von jenID Solutions zusammen.

So funktioniert die Dokumenten-Verifizierung mit Genuine-ID

Die Identitätsprüfung erfolgt in Echtzeit über das Smartphone, Tablet, den Computer oder ein handelsübliches Multifunktionsgerät (Drucker/Scanner). Ein Foto oder Scan von der Vorder- und Rückseite des erforderlichen Ausweisdokuments (Personalausweis, Reisepass, Führerschein etc.) wird angefertigt.

Das Bild wird sofort zur globalen Datenbank von jenID gesendet. Diese hält Templates aus über 140 Ländern vor. Innerhalb weniger Sekunden überprüft die KI das Dokument auf zahlreiche Sicherheitsmerkmale. Auch die globale Datenbank wird kontinuierlich von jenID trainiert und lernt zudem mit jedem Verifizierungsvorgang hinzu.

Alle Server befinden sich in Deutschland und unterstehen den deutschen Datenschutzgesetzen. Die Anwendung der Lösung ist nutzerfreundlich und bedarf keiner gesonderten Kenntnisse von Mitarbeitern.